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Artenschutz auch für Sansevierien?

In: Sansevieria Online, Jg. 6, 2018, Heft 1, S. 04–11.

Sansevieria Online

Die Frage ob der Artenschutz auch für Sansevierien gilt wir vom Autor eindeutig positiv beantwortet. Eine Untersuchung aller bekannten Sansevieria Arten hat ergeben, dass von den derzeit ca. 70 bekannten Arten mindestens 27 Arten zu den gefährdeten Arten zählen. Hierfür gibt es neben objektiven vor allem aber subjektive Faktoren. Es wird deshalb vorgeschlagen die gefährdeten Arten jeweils den einzelnen Kategorien wie vorgeschlagen zuzuordnen und in die Rote Liste der bedrohten Arten des IUCN aufzunehmen.



The author answers with a clear “yes” the question whether species conservation should be granted also to Sansevieria. A study of all of the known species of Sansevieria showed that at least 27 of the currently known approximately 70 species are endangered. In addition to the objective factors this is caused mainly by subjective factors. For that reason he proposes to sort the endangered species into the proposed categories and to add them to the IUCN Red List of Threatened Species.



Sansevieria concinna nicht nur...

… aus Mosambik bekannt. In: Sansevieria Online, Jg. 5, 2017, Heft 2, S. 04–12.

Sansevieria Online

Es wird eine der variabelsten und anpassungsfähigsten Sansevierien mit zum Teil löffelähnlichen Spreiten vorgestellt, die zunächst nur aus Mosambik bekannt war. Jüngste Aufsammlungen auch in der Republik Südafrika verdeutlichen aber, dass S. concinna viel weiter verbreitet ist als bisher angenommen. Neben der aktuellen Beschreibung werden auch Angaben zur Kultur gegeben. Da sich nunmehr S. concinna und S. subspicata nicht nur den gleichen Lebensraum teilen, sondern beide Arten eine unverkennbare Ähnlichkeit aufweisen, wird ein Nachsammeln für einen DNA-Abgleich angeregt.


The author presents one of the most variable and adaptive Sansevieria whose leaf-blades may sometimes be spoon-shaped (conchiform) which was initially thought to occur only in Mozambique. However, the fact that it was recently collected also in the Republic of South Africa shows that S. concinna grows in a much wider area than assumed to date. The article provides a current description and information on the plant’s cultivation. Since S. concinna and S. subspicata are now known to share the same habitat and both species are obviously very similar the author proposes to collect both for a DNA-comparison.



Hugo Baum: Von Berlin aus ...

… zur erfolgreichsten Expedition ins westliche Zentralafrika. In: Berliner Kakteen-Blätter, Jg. 17, 2017, S. 35–38.

Berliner Kakteen-Blätter



Kaum beachtet werden heute die deutschen Forschungsreisenden, die sich noch Ende des 19. Jahrhunderts der Erkundung des westlichen Zentralafrika widmeten (Heintze 2007). Wie konnte man aber ohne Flugzeug, ohne Auto, ohne Telefon, Fax und E-Mail und vollkommen auf sich gestellt in damals noch unbekannte Welten vordringen? Welche Möglichkeiten gab es, Pflanzen und deren Habitate zu dokumentieren? Wie konnte man Material von in Europa unbekannten Taxa konservieren und ohne Infrastruktur zehntausende Meilen entfernt einer wissenschaftlichen Bestimmung zuführen? Bedingungen, die wir uns heute kaum vorstellen können! Selbst eine Expedition zum Mond würde dank der Technik mittlerweile leichter zu bewerkstelligen sein.




Die beliebte Sansevieria ballyi...

… und die wahre Geschichte ihrer Entdeckung. In: Sansevieria Online, Jg. 5, 2017, Heft 1, S. 24–35.

Sansevieria Online

Bisher wurde davon ausgegangen, dass der Schweizer Botaniker Peter Bally der Entdecker der überaus beliebten Sansevierie ist. Die im Rahmen des Projektes „Wissenschaftliches Erbe Werner Rauh“ im Internet zur Verfügung gestellten Feldtagebücher aus dem Jahre 1960 weisen jedoch nach, dass bereits drei Jahre zuvor, auf einer Expedition von Werner Rauh durch Kenia die heutige Sansevieria ballyi entdeckt wurde. Auch die heute als Varietät beschriebene Art, S. ballyi var robertsoniana sowie die Sorte S. ballyi ‘Minni‘ wurden von Rauh gefunden. Aufsammlungen befinden sich im Herbarium Heidelberg (HEID). Da alle drei Formen an ein und dem gleichen Standort vorkommen wird die Abgrenzung bezweifelt.


Up to now the Swiss botanist Peter Bally was considered to have discovered this very popular Sansevieria. However, the field journals from 1960 provided on the internet within the framework of the „Werner Rauh Heritage Project” prove that today’s S. ballyi was discovered already three years earlier by Werner Rauh during an expedition through Kenya. Collections are kept at the Herbarium Heidelberg (HEID). Since all three forms occur in one and the same location, the delimitation is questioned.


Über die Kultur der Sansevierien

In: KuaS, Jg. 68, 2017, Heft 2, S. 33–39.

Kakteen und andere Sukkulenten




Illustriert von 15 sehr klaren und instruktiven Abbildungen gibt der Autor einen ausführlichen Einblick in die Pflegeansprüche von Sansevierien. Dabei beschränkt er sich nicht auf die bekannte Sansevieria trifasciata , sondern differenziert zwischen verschiedenen Arten mit unterschiedlichen Bedürfnissen.


Behandelt werden Temperatur, Lichtbedarf, Substrat, Wässerung und Düngung, wobei viele hilfreiche Beobachtungen aus eigenen langjährigen Erfahrungen eingebracht werden. Nach einigen Hinweisen zur Vermehrung beschreibt der Autor dann noch Krankheiten und Gegenmaßnahmen dieser eigentlich sehr robusten Pflanzen. (HGB)



 
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start.txt · Zuletzt geändert: 02/02/2018 15:46 von admin
 
 
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